Dienstag, September 05, 2006

Chefsaläre, unmoralisch oder gerechtfertigt?

Jedes Jahr im Frühling, wenn die Zahlen präsentiert werden, wird über die Saläre der CEO’s hergezogen. Die Boulevard Medien führen regelrecht eine Hetzkampagne gegen die gut verdienenden. Hat das seine Richtigkeit?

Ich finde, als erstes steht es einzig und allein den Aktionären zu, über die Saläre der Mitarbeiter zu entscheiden. Denn, ihnen gehört die Firma, sie haben ihr Kapital darin. Und wenn eine Firma, zum Beispiel die UBS, die Aktienkurse etwa um 30 Prozent steigern kann, ist ein Bonus sicherlich nicht unverdient.

Abgesehen davon, könnte jeder der sich aufregt auch den Job machen. Ich meine in der Schweiz hat theoretisch jeder die Möglichkeit in eine solche Position zu kommen. Aber die Meisten (mich eingeschlossen) wollen nicht ihr Leben für einen Firma opfern. Diese Leute krampfen vom Morgens früh bis in die Nacht für die Firma und tragen eine sehr grosse Verantwortung.

Solche Diskussionen zeigen für mich lediglich, welcher Neid in der Schweiz vorherrscht. Die Schweiz darf und sollte stolz sein, dass wir 6-10 so grosse Firmen in der Schweiz haben. In dieser Liga sind solche Saläre ganz normal.

Es grüsst euer Herr rupeli

Anmerkung zum Experiment:
Wir sind noch immer alle clean. Es sind entgegen den Gerüchten, alle sauber geblieben.

Noch diese Woche werden meine Wahlempfehlungen aufgeschaltet! Also vorbeischauen.

10 Comments:

Anonymous Anonym said...

Die Behauptung, dass jeder Schweizer diesen Job machen könnte ist schlichtweg falsch.

Die ganze Thematik dann lediglich als "Neid" abzutun, finde ich schon fast lächerlich. Ungerechtigkeit hat nicht zwangsläufig etwas mit Neid zu tun.

Haben Sie dir das Hirn gewaschen in der Valiant?

5/9/06 08:40  
Blogger rupeli said...

Theoretisch hat jeder die Chance sich weiterbilden zu lassen, zu studieren, sein Leben zu opfern um in so eine Position zu kommen. Klar geht sehr viel über Beziehungen. Aber wenn jemand unbedingt will und bereit ist den Preis zu zahlen, kann er es in so eine Position schaffen. Mein Onkel, seineszeichen ex-CEO einer grösseren Carunternehmung, erzählte mir: Dass es sehr schwer ist für eine Firma solch ein Mensch zu finden, welcher bereit ist auf vieles zu verzichten um für die Firma zu arbeiten.

Ich würde es nicht tun.

5/9/06 10:30  
Anonymous Anonym said...

Nun gut, das jeder Schweizer die Chance hat einen solch gut bezahlten Job zu erhalten ist falsch.

Es fängt schon ganz früh an, hat der Papa und die Mama viel Geld und können dir eine super Ausbildung bezahlen mit allem drum und dran, dann kannst du so weit kommen. Aber wenn du aus einer "Durchschnittsfamilie" kommst, dann wird alles viel schwieriger..

5/9/06 10:31  
Blogger rupeli said...

Klar ist es einfach wenn die Eltern reich sind. Aber die Schweiz kennt Stipendien und mit diesen kann man sicherlich ein Studium abschliessen ohne aus einer reichen Familie zu sein. Alles andere ist lächerlich. Aber eben, man muss auch bereit sein vielleicht neben dem Studium ein Aushilfejob anzunehmen.

5/9/06 11:37  
Anonymous Anonym said...

Stipendien reichen nicht um ein mehrjähriges Studium und ein "normales" Leben mit Wohnung und Nahrung zu finanzieren. Wieviel du erhälst hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dann kommt auch die intellektuelle Komponente dazu, es gibt ganz einfach Leute welche den intellektuellen Anforderungen eines solchen Berufes nicht gewachsen sind.

5/9/06 12:08  
Blogger Papst der Liebe said...

i wär hüt fasch i MC... ABER i ha widerschtange! JUHUUUU!!

Und ja wäge de Löhn..

isch Kommerz man!

(achtung insider =P)

5/9/06 19:53  
Blogger rupeli said...

Ja findest du es sollte mehr Stipendien vom Staat geben oder die Verteilkriterien sollten geändert werden?

Die meisten Studis müssen halt einen Nebenjob haben. Und dies ist mit sehr viel Aufwand und Kraft verbunden. Und dies steht jedem Frei.

5/9/06 20:47  
Blogger Ferdinand G. said...

houptsach provoziere...

5/9/06 22:06  
Anonymous Anonym said...

Sorry aber die Diskussion ist absurd, räfu, ganz egal ob ich finde die Verteilerkriterien oder die Stipendiensumme sollte überarbeitet werden.

5/9/06 22:31  
Blogger rupeli said...

Gut fertig disskutiert. Ich bin weiterhin der Meinung das jeder Schweizer die Chance hat in eine solche Position zu kommen falls er bereit ist den Preis zu zahlen... blablabla, ich widerhole mich..

6/9/06 11:18  

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