Freitag, Juni 15, 2007

WM Rückblick Teil 3

Donnserstag 15.06.2007

Nach kaltem, unbequemem und kurzem Schlaf, standen wir am Donnerstag sehr früh auf. Heute sollte England in Nürnberg spielen. Man sah bereits überall Englandfahnen und die ersten Schlachtenbummler von der Insel waren bereits beim ersten Schaum. Zum Thema Bier gibt es noch zu sagen, dass in Nürnberg die Bierkultur nicht sehr hoch sein kann. Das Bier, es hiess irgendwie Treichler oder so, schmeckte wie wenn es mit altem Wein gestreckt worden wäre.... Zum Glück ist BECKS in Deutschland sehr verbreitet.

Wir wollten früh zum Stadion hinaus fahren, da ich noch mein Ticket für das Spiel Schweiz-Togo auf meinen Namen umschreiben lassen wollte. Was hat man nicht alles in den Medien gehört von wegen umschreiben sei fast nicht möglich und so. Als Grund gaben wir an „Der andere kann nicht“ und schwups, auf dem neuen Ticket stand mein Name. Da wir immer beim Thema Schlafen noch immer im Soll waren, gingen wir erneut ins Freibad um etwas zu schlafen. Das war sehr gemütlich. Danach schauten wir uns die Stadt noch einmal an und vor allem studierten wir die Engländer ein bisschen. Die meisten waren in igendwelchen Gartenbeizen, vermutlich seid sie aufgestanden sind, tranken Bier und zeigten der Welt ihren schlecht tätowierten Bierbauch. Für die Engländer scheint Fussball nichts mehr mit Sport oder Wettkampf zu tun zu haben. Etliche hatten irgendwelche T-Shirts mit Parolen im Bezug zum Krieg dabei. Auch ein Plastikkampf-Helm wie ihn die Alliierten getragen haben, war sehr beliebt. „My granddad killed your granddad...“. Jenseits.

England gewann wie erwartet das Spiel gegen Trinidad und Tobego. Danach war wiederum Party in der City. Die Nürnberger hatten passend zur Stadt eine niedliche Public Viewing Zone eingerichtet, mit Holzbänken und so... Dies wäre vielleicht intelligent gewesen wenn Vietnam oder Georgien zu Besuch gewesen wäre. Aber bei 100'000 Engländern war es einfach zu eng. Auf den Tischen wurde getanzt und „Three Lions on the Shirt“ gesungen. Wir waren mitten drin und es war friedlich und sehr amüsant. Tja, die meisten Tische und Bänke gingen an diesem Abend flöte, dafür konnten sich die Veranstalter über gute Bierumsätze freuen.

Irgendwann hatten wir genug gesehen und legten uns für 1-2 Stunden aufs Ohr. Am nächsten Tag begaben wir uns durch das idyllische Bayerische Hinterland auf den Rückweg...

War eine super Sache.

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Deutsches Auto mit Basel Wimpel--> sauhünde

15/6/07 16:16  

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