rückblick rs
so, auftrag ausgeführt! hier doch noch ein kleiner rückblick auf die letzten 21 wochen.
2. juli 07. ich wusste ehrlich gesagt nicht genau was mich erwartet, als ich am morgen den zug richtung yverdon betrat. in chamblon angekommen wurden wir ca. 10 sekunden nach dem verlassen des busses zum erstenmal zusammengeschissen. das tönte in etwa so: "Gopfertammisiech nomau, tüet die huere scheiss natel wäg und schtööt verdammt nomau ine 2er kollone i, huere scheisse nomau". gut, somit wusste man gleich wie es hier abgeht. die erste woche ist schnell erzählt. kleiderfassen, zimmerbeziehn, militärische formen lernen, das Gewehr fassen, grüssen lernen, ...
in der zweiten woche ging es doch deutlich mehr ab, ich weiss nicht mehr wieviele, aber wir haben unzählige liegenstützen gemacht, waren so richtig im dreck, assen und lebten auf dem feld und hatten den ersten kleinen scheiss marsch. zusätzlich hatten wir die ersten gespräche betreffend weitermachen. durch meine unglücklichen nachnahmen kam ich halt erst um 3 uhr in der nacht an die reihe und war noch ziemlich schlaftrunken. so konnte ich nicht überzeugen sagen, dass ich nicht geeignet sei für eine kaderposition. von der dritten bis zur fünften woche hatten wir fahrausbildung. die definitv geilste zeit im krieg. hier konnte man sogar etwas lernen und es war relativ lustig und die körperliche anstrengung hielt sich in grenzen. paralell dazu lief das selektionsverfahren weiter betreffend kader. durch mithilfe meines arbeitgebers und sonstigen halbwahren dokumenten konnte ich mich nochmals vor dem weitermachen drücken, obwohl ich dannach nicht sicher war ob dies die richtige entscheidung war. von der sechsten bis zur 9. woche lief die infanterie ausbildung weiter. ist schnell erzählt. schiessen, liegenstützen, fluchen, ja... und noch ein bisschen funken. diese zeit ist die, welche am meisten geprägt hat. da lief was, da wurde man sogar etwas fit. nach dieser zeit hatten wir schiessverlegung auf dem col de moss im hongrin (auch arsch der welt genannt). war zwar scheiss kalt dafür konnten wir mal so richtig "rumfüslen". durch bäche und pfützen robben, usw. vielleicht bin ich nicht ganz normal im kopf, gut möglich, aber das hat mir eigentlich noch gefallen. besser als in irgendeinem Duro sitzen und etwas in der welt herumfunken. anschliessend hatten wir wieder in Chamblon eine 2 wöchige übung. dannach war die rs eigentlich fertig und wir hatten ein langes wochenende.
dann begann die vba in bure. bure ist an der französischen grenze im jura. ich hoffe, ich muss nie mehr dorthin. ist von der zentralität etwa mit dem heimisbach zu vergleichen. dort waren wir 2 wochen. in dieser zeit war ich krank. im spital hatten sie doch tatsächlich verdacht auf hirnhautentzündung. da hab ich mir doch mal ein bisschen gedanken gemacht. doch zum glück waren die labor resultate dann negativ... nach dem jura gings ins wallis nach aigle. dort blieben wir mehr oder weniger bis am schluss. gemacht haben wir praktisch nichts mehr. war reines herumgepimpe und relativ öde. die letzte woche dann war hammer. ein tag gingen wir in den aqua park, ein tag shoppen in montreux, dvds,.... tja und dann war fertig. unser oberfascho kadi sagte am letzten tag: "die scheisse von heute ist die gute alte zeit von morgen". tja, ich glaube fast, er wird recht behalten.
ich bin einerseits enttäuscht worden von der rs was sachen wie disziplin und sport angeht.
auf der anderen seite habe ich viele neue persönlichkeiten und menschen kennengelernt, habe fahrkategorien geschenkt bekommen und zu guter letzt, habe ich doch nicht schlecht verdient. irgendwie finde ichs schon korrekt wenn man mal soetwas erlebt hat und halt auch mal durch die scheisse geht und auf konfort und luxus verzichten muss.
ich bitte um verständnis für die tausende von fehlern. habe seit einem halben jahr keinen richtigen text mehr geschrieben... da leidet halt die ortographie ;-)
euer rupeli
2. juli 07. ich wusste ehrlich gesagt nicht genau was mich erwartet, als ich am morgen den zug richtung yverdon betrat. in chamblon angekommen wurden wir ca. 10 sekunden nach dem verlassen des busses zum erstenmal zusammengeschissen. das tönte in etwa so: "Gopfertammisiech nomau, tüet die huere scheiss natel wäg und schtööt verdammt nomau ine 2er kollone i, huere scheisse nomau". gut, somit wusste man gleich wie es hier abgeht. die erste woche ist schnell erzählt. kleiderfassen, zimmerbeziehn, militärische formen lernen, das Gewehr fassen, grüssen lernen, ...
in der zweiten woche ging es doch deutlich mehr ab, ich weiss nicht mehr wieviele, aber wir haben unzählige liegenstützen gemacht, waren so richtig im dreck, assen und lebten auf dem feld und hatten den ersten kleinen scheiss marsch. zusätzlich hatten wir die ersten gespräche betreffend weitermachen. durch meine unglücklichen nachnahmen kam ich halt erst um 3 uhr in der nacht an die reihe und war noch ziemlich schlaftrunken. so konnte ich nicht überzeugen sagen, dass ich nicht geeignet sei für eine kaderposition. von der dritten bis zur fünften woche hatten wir fahrausbildung. die definitv geilste zeit im krieg. hier konnte man sogar etwas lernen und es war relativ lustig und die körperliche anstrengung hielt sich in grenzen. paralell dazu lief das selektionsverfahren weiter betreffend kader. durch mithilfe meines arbeitgebers und sonstigen halbwahren dokumenten konnte ich mich nochmals vor dem weitermachen drücken, obwohl ich dannach nicht sicher war ob dies die richtige entscheidung war. von der sechsten bis zur 9. woche lief die infanterie ausbildung weiter. ist schnell erzählt. schiessen, liegenstützen, fluchen, ja... und noch ein bisschen funken. diese zeit ist die, welche am meisten geprägt hat. da lief was, da wurde man sogar etwas fit. nach dieser zeit hatten wir schiessverlegung auf dem col de moss im hongrin (auch arsch der welt genannt). war zwar scheiss kalt dafür konnten wir mal so richtig "rumfüslen". durch bäche und pfützen robben, usw. vielleicht bin ich nicht ganz normal im kopf, gut möglich, aber das hat mir eigentlich noch gefallen. besser als in irgendeinem Duro sitzen und etwas in der welt herumfunken. anschliessend hatten wir wieder in Chamblon eine 2 wöchige übung. dannach war die rs eigentlich fertig und wir hatten ein langes wochenende.
dann begann die vba in bure. bure ist an der französischen grenze im jura. ich hoffe, ich muss nie mehr dorthin. ist von der zentralität etwa mit dem heimisbach zu vergleichen. dort waren wir 2 wochen. in dieser zeit war ich krank. im spital hatten sie doch tatsächlich verdacht auf hirnhautentzündung. da hab ich mir doch mal ein bisschen gedanken gemacht. doch zum glück waren die labor resultate dann negativ... nach dem jura gings ins wallis nach aigle. dort blieben wir mehr oder weniger bis am schluss. gemacht haben wir praktisch nichts mehr. war reines herumgepimpe und relativ öde. die letzte woche dann war hammer. ein tag gingen wir in den aqua park, ein tag shoppen in montreux, dvds,.... tja und dann war fertig. unser oberfascho kadi sagte am letzten tag: "die scheisse von heute ist die gute alte zeit von morgen". tja, ich glaube fast, er wird recht behalten.
ich bin einerseits enttäuscht worden von der rs was sachen wie disziplin und sport angeht.
auf der anderen seite habe ich viele neue persönlichkeiten und menschen kennengelernt, habe fahrkategorien geschenkt bekommen und zu guter letzt, habe ich doch nicht schlecht verdient. irgendwie finde ichs schon korrekt wenn man mal soetwas erlebt hat und halt auch mal durch die scheisse geht und auf konfort und luxus verzichten muss.
ich bitte um verständnis für die tausende von fehlern. habe seit einem halben jahr keinen richtigen text mehr geschrieben... da leidet halt die ortographie ;-)
euer rupeli

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