Donnerstag, Oktober 30, 2008

unglaublich

sowas habe ich definitiv noch nie erlebt...

UHC Grünenmatt vs. UHC StaWi Olten


1.Drittel: Start komplett verschlafen
Nachdem man am Vortag gegen den regionalen Rivalen UHT Schüpbach eine schmerzende Niederlage hatte kassieren müssen, war dem Team um Captain Dominic Wüthrich der grosse Wille, die Schmach vergessen zu machen, bereits beim Einlaufen anzumerken.
Doch als das Spiel begonnen hatte, sah man sich bereits in der 3. Minute mit einer unglücklichen 2-Minutenstrafe konfrontiert. Es dauerte nur gerade 9 Sekunden, bis die Gäste aus Olten mit einem herrlichen Hocheckschuss die numerische Überzahl nützen und das Skore eröffnen konnten. Dieses Tor eröffnete eine miserable Anfangsphase aus sicht von Grünenmatt. Nach Fehlern in der Defensive führte StaWi bereits nach gut 7 Minuten mit 0:3. So hatte man sch das nicht vorgestellt. Fortan wurde der Druck auf das gegnerische Tor massiv erhöht. Man spielte zeitweise Einbahnunihockey und brachte so den Gegner so oft in Verlegenheit. Mehr aber nicht, denn keiner der sage und schreibe 25 (!) Schüsse, die auf das gegnerische Tor kamen, führte zum Erfolg.

2.Drittel: Miserable Effizienz
In der Pause war man sich darüber einig geworden, dass die zweiten zehn Minuten, von der mangelnden Effizienz einmal abgesehen, des ersten Drittels gar nicht schlecht waren. Also wollte man sofort das erste Tor schiessen, um so das Momentum auf die eigene Seite zu zwingen. Doch wiederum waren es die Oltener, welche nach der Pause wacher wirkten und auf 0:4 erhöhen konnten. Es war schon bewundernswert, welche Effizienz StaWi an den Tag legte. Der Rest des Drittels ist schnell erzählt: Grünenmatt drängte auf den ersten Treffer, spielte oft Powerplay bei fünf gegen fünf, hatte Chancen zuhauf, doch immer wieder scheiterten sie am eigenen Unvermögen oder am stark aufspielenden Torhüter der Gäste. Die Oltener ihrerseits blieben mit Kontern brandgefährlich. Diese viel versprechenden Angriffe konnte Wieland aber alle vereiteln, oder aber die Schüsse von StaWi landeten am Gehäuse von Grünenmatt. So stand es nach dem zweiten Drittel 0:4 für den Gast aus Olten.

3.Drittel: Fantastische Aufholjagd
In der Pause spürte man in der Garderobe des Heimteams förmlich, dass das Team trotz der misslichen Lage immer noch an eine Wende glaubte und bereit war sich im letzten Drittel noch einmal zu zerreissen und an die eigenen Grenzen zu gehen. Doch bereits nach 32 Sekunden des letzen Spielabschnitts schien die Partie gelaufen zu sein. Olten erhöhte auf 0:5. Langsam aber sicher zeichnete sich ein Debakel ab. Doch es sollte ganz anders kommen. In der 43. Minute kam der Ball aus dem Gewühl hinaus zu Hachen, welcher mit einem satten Distanzschuss endlich das erste Tor von Grünenmatt erzielen konnte. Nun war der Bann gebrochen. In der 44. Minute legte Widmer auf für Gilgen und dieser versenkte den Ball mit einem wunderschönen Drehschuss in der linken Torecke. Und es sollte noch besser kommen: In der 45. Minute konnte Fontana auf 3:5 verkürzen. Bei dem Druck, den Grünenmatt nun aufsetzte, schien es eine Frage der Zeit, bis der Anschluss- und der Ausgleichstreffer fallen würden. Doch Grünenmatt war sich dessen wohl zu sicher, denn fortan war man wiederum zu wenig effizient und so dauerte dieses Vorhaben bis zur 57. Minute und einem Penalty, den Kristian Hachen butterweich in der linken oberen Torecke versenkte. Doch gleich danach konnte Doch in der Folge, genauer gesagt in der 58. Minute, gelang dem überragenden Hachen mit einem weiteren wunderschönen Schuss aus der Drehung der viel umjubelte Ausgleichstreffer. Nun schien es kein Halten mehr zu geben und als Keller nur 27 Sekunden später zur erstmaligen Führung für das Team traf wurde er anschliessend von den heranstürmenden und jubelnden Spielern des UHC Grünenmatt beinahe erdrückt. Doch nach dem darauf folgenden Bully dauerte es gerade einmal drei (!) Sekunden, bis der Ball zum sechsten Mal hinter Wieland im Tor lag. Das Spiel schien an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Nach diesem Tor wogte das Spiel hin und her und hätte auf beide Seiten kippen können, doch in der Schlussphase behielt Fontana kühlen Kopf und schoss 22 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit das 7:6. Die letzten Sekunden überstand Grünenmatt dank viel Herz und einem hellwachen Torhüter unbeschadet. Im Anschluss war die Freude über den Sieg kaum zu beschreiben. Was für ein Spiel! So was haben wohl die wenigsten bereits erlebt. Die tollen Zuschauer kamen absolut auf ihre Kosten! Das Team von Roman Blaser hat in diesen letzten 20 Minuten gezeigt, zu was es fähig wäre. Denn wer hätte schon nach dem 0:5 noch auf einen Sieg von Grünenmatt gewettet?

3 Comments:

Anonymous Anonym said...

Dramatik pur! Hammer!!

30/10/08 10:17  
Blogger Kris said...

adie ;D

1/11/08 19:38  
Anonymous Anonym said...

Elände Nutzniesser, geng mini Texte für komerzielli Zwäcke ga missbruche!=)=);-)
Lg Mätu

9/11/08 20:03  

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