Mittwoch, Februar 23, 2011

3Tage voller Gegensätze und unvergesslichen Augenblicken

Alles begann bei der bolivianischen Grenze bei einem Frühstück auf 3200 Müm. Dies war wohl auch der tiefste Punkt der Reise, weiter ging es bis auf 5000 Müm und die erste Nacht verbrachten wir auf 4200 Müm. Umd dies war auch schon das erste Problem, die Höhe. Der Kopf beginn zu pochen, der Puls stieg und jede Anstrengung wurde sofort mit starker Erschöpfung bestraft. Am ersten Abend wurden Ruhepulse von 80 bis über 130 Schlägen pro Minute gemessen, und der Portugiese unserer Gruppe konnte seine Tränen nicht mehr unterdrücken. Doch ab dem 2. Tag wurde auch die Höhe von unseren Körpern akzeptiert.

Die Tour ging durch wunderschöne Landschaften, Geysire, verschieden Farbene Lagunen, Vulkane, Vulkangestein sowie Lamas und Flamingos konnten bewundert werden. Daneben standen der Loki-Friedhof sowie die nähere Umgebung von Uyuni die als Abfallgrube benutzt wurden.

Auch die Temperatur spielte ihr spielchen mit uns. Vom Baden in einer heissen Quelle am ersten Tag und dem beinahe Erfrieren in der ersten Nacht bis zu einer kleinen Schneeballschlacht in den Bergen und T-Shirt und kurze Hosen am 3. Tag.

Auf Strassen wo wir uns kaum wagen würden über 50 zu fahren, fuhr unser Guide Fabian lockerflockig bis zu 110KmH. Und auch sonst war Fabian eher locker drauf. Der eingeplante Sonnenaufgang am 3. Tag wurde wegen Wolken abgesagt und anstatt um 10 Uhr zu frühstücken konnten wir nach 10 Uhr noch gemütlich 40 Minuten durch den lokalen Mercato schlendern.

Am 3. Tag folgte dann das Highlight der Tour: die Salzwüste. Diese Wüste erstreckt sich auf 22'000 Quadratkilometern und ist bis zu 60 Meter tief. Doch die Salzwüste entpuppte sich als gewaltigen Salzsee. Ich konnte es beinahe nicht glauben, als der Jeep vor uns sich auf den Weg macht diesen See zu befahren. Fabian bat uns, auf dem Dach Platz zu nehmen und so fuhren wir ins unendliche hinaus. Es war ein unglaubliches Erlebniss. Auf einer kleinen Insel angekommen konnten wir gemütlich durch das warme Wasser spazieren und unser Mittagessen einnehmen, ein Stück Lamafleisch.

Gruess us Sucre, Hauptstadt vo Bolivie

1 Comments:

Anonymous rebbie said...

wow! tönt spannend! gibt es davon auch bilder? also vor allem von der salzwüste bzw. see.
hier hat es wieder geschneit :(

24/2/11 16:09  

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