Montag, August 28, 2006

u i schiebe eifach es Houz nache

«Denn im Summer, im Summer 68...» singt Polo Hofer noch Heute (sofern er nicht im Koma liegt).

Ja dies war wahrscheindlich einer der besten Sommer für Polo. Ebenfalls für Brayn Adam. Vielleicht denke ich auch noch in 40 Jahren an den Sommer 06. Der war nämlich sehr sehr kuhl. Viele Wünsche konnte ich erfüllen.

Es fing an mit der WM. Was war das für ein Fest. Menschen aus allen Nationen waren da, wollten feiern. Nichts von Gewalt, einfach nur zusammen feiern. Dann 40'000 Leute welche gleichzeitig den Schweizer Psalm sangen, unglaublich schön.

Ein paar Tage später giengs ans Southsidefestival. Mit den Kollegen eine geile Zeit haben, Manu Chao sehen. Wie lange habe ich mir das gewünscht... Und es war gut, sehr gut.

Neue Horizonte erspähen, Zeit haben um nachzudenken, wunderschöne Ecken der Menschheit entdecken. Die Skandinavienreise war absolut toll.

Lange Diskussionen, Party, freude, ausruhen. Auch das Open air Gampel würde in meinem 06er Lied erwähnt werden. Es war auf seine Weise Einzigartig.

Noch ein letztes Mal die brühtende Hitze erlben. Mit 350 Berner in Südfrankreich Party haben, Marseille unsicher machen. Eine Mannschaft sehen die ein Wunder schaffen will. Ganz geilles Erlebnis.

Doch zurückdenken und trauern birngt nichts, es stehen schon wieder viele Events an. Aber es war eine verdammt geile Zeit.

«dr summer isch z änd, i schiesse ufe herbscht
hole scho mau z Houz usem Chäuer u när wird d stuube gheitzt!»
Baze

Gampel review

Zum zweiten Mal in meiner Geschichte besuchte ich das Openair Gampel im sonnigen Wallis. Es war eigentlich sehr ähnlich wie beim ersten Mal. Die Leute waren wieder der Hammer, das Wetter wechselhaft, die Stimmung gut und die Konzert auch gut. Nachfolgend ein kleiner Bandrückblick.

Danko Jones:
YEAH Baby, that’s fucking Rock’n’Roll. Wie erwartet powerten die Kanadier vom Anfang bis zum Ende. War ein gutes und lustiges Konzert. Herr Jones hat eine recht arrogante Art welche aber beim Publikum gut ankommt.

Muse:
Das gleiche Problem wie noch am Southside, die Zahnschmerzen…. ;-). Nein, ich glaube Bands mit Deprorock wie Placebo, Radiohead oder eben Muse gefallen mir Live einfach nicht so gut wie auf CD. Schade aber ist so.

Babylon Circus:
Die zehnköpfige Truppe aus Frankreich spielten Ska und Reggae vom feinsten. Erinnerten stark an Mano Negra. War ein sehr kulhes Konzert.

Danach ging’s mit dem DJ von Kool Savas weiter und nach einer Langen Diskussion mit Katzenstreckern machten wir um 04:50 dann auch mal den Fisch.

Denn Samstagnachmittag beschreibe ich mit Stichworten: Papierflgzeuge, anti Hip Hop Sterne, Baden im Marlboro Whirlpool, Schlafen,…

Die erste Band welche ich an diesem Tag sah war Patrice:

Bereits zum 4-mal sah ich den Hamburger mit seiner Shashamani Band. Wie immer war die Stimmung ausgezeichnet und die Band gab alles. Leider spielten sie fast ausschliesslich alte Lieder. Nur das 2 Lied kannte ich noch nicht. War trotzdem supi dupi.

Franz Ferdinand:
Trotz einsetzendem Regen und Kälte war das Konzert sehr Energie geladen und gut. Besonders die Schlagzeugeinlage am Schluss war der Hammer.

Fusion Square Garden:
Hmm, vom Aussehen her eine versuchte Mischung zwischen Gentleman und Open Season, schon das sah eigentlich recht peinlich. Musikalisch habe ich sie nicht schlecht empfunden. Doch spätestens bei dem Kreischweltrekordversuch gegen die Reichen Herren, welche den Frieden zerstören wollen (???), konnte ich sie nicht mehr ernst nehmen.

Patent Ochsner:
Ja was soll man da noch sagen. Wieder mal ein Hammer Konzert. Alle Hits gespielt. War Super.


Es war ein super, wenn auch teures, Weekend. Die vielen Diskussionen und die Bands sowie die ausgezeichnete Stimmung waren ein Highlight.

Sonntag, August 27, 2006

Marseille

Am Mittwoch um 01:00 Uhr startete die Reise mit Marti Car nach Marseille. Wir fuhren mit der Ostkurve mit, in 3 Cars. Wir fuhren im „Fan Car“ mit und nicht bei den Ultras. Dies störte einige von uns ziemlich und so wechselten bis auf Sevu und mich alle WS05er den Car. Man wird sich ja in Casis wieder sehen…

Ja Casis wäre der abgemachte Ort gewesen an dem alle 3 Gruppen den Tag verbringen sollten. Doch durch ein «Missverständnis» kam es so, dass nur unser Car das anvisierte Kaff fand und die anderen 2 eine Stunde weiter fuhren. So waren wir den ganzen Tag von einander getrennt. Dies war schon ein bisschen Schade. Ich frage mich schon wie so was passieren kann. War trotzdem sehr, sehr schön in Casis und wir konnten den Tag geniessen.

Dann am Abend fuhren wir nach Marseille in Stade Vélodrom. Ist noch ein tolles Stadion. Der Gästeblock glich mehr einem Gefängnis als einem Block. Doch ist es sicher besser so bei den heissblütigen Marseilleanesen.

Zum Match möchte ich gar nichts sagen.

Die Rückfahrt verbrachten wir grössten Teils mit schlafen.

Die Schule war anstrengend doch ich habe es überlebt.

Ab Freitag hat mein Experiment angefangen. Schon bald gibt’s hier den ersten Zwischenbericht.

Gampelbericht ist ebenfalls am entstehen.


Es grüsst Herr rupeli

Dienstag, August 22, 2006

Experiment 3

Ja LOS!

ab Freitag zählts, und deshalb noch einmal die Konditionen:

Kein Alkohol
Kein Tabak (egal in welcher Form)
Kein Junk food. (Mac Donalds, Burgerking)

2 Personen sind angemeldet (mich eingescholssen ;-) )

Und noch dies. Am ende der Periode (23. September) wird Herr rupeli etwas für alle Teilnehmer kochen und veranstalten.


Nice und Greeting

für die nächsten Tage wird Herr rupeli in Marseille sein und deshalb kommt der Gampel Review erst am Weekend. Aber auf http://www.liebeskapelle.ch.vu ist bereits einer vorhanden. Check it out !

Donnerstag, August 17, 2006

Experiment Teil 2

Aha, 15 Kommentare. Es ist also Interesse vorhanden und das bestärkt mein Vorhaben.

Zum Zeitpunkt. Ich glaube dass jetzt für mich der richtige Zeitpunkt ist. Ich hatte die Idee also muss ich diese jetzt durchziehen und nicht wegen einem Fest wie dem Pogoschütz verschieben. Hand aufs Herz, es wird immer etwas geben was trinkenswert (sofern es das gibt) wäre. Im Oktober sind Ferien, im November ist die Konzertsaison auf Hochtouren (u. a. mit Farin Urlaub), im Dezember ist schon wieder Silvester, etc blablabla. Jetzt oder nie!

Die andere Frage stellt sich, warum musst du am Pogoschütz trinken? Gibt es irgendeinen vernünftigen Grund? Sind die Bands so schlecht ;-)? Für mich zeugen diese Aussagen einfach ein bisschen davon, dass man «Abhängig» ist. Nein nicht Alkoholiker. Eher, dass es einfach dazu gehört zu trinken. Und das ist auch ein Grund mal dagegen den Aufstand zu proben.

@ Darantino, ja das ist wirklich ein bisschen Schade und ich verstehe dich auch im 2. Punkt. Anyway.

Zu den genauen Modalitäten, zum Beispiel wegen dem Junk Food wird es noch Infos geben.

Euer rupeli

Mittwoch, August 16, 2006

Heute Philosophie mit Jan

Hätte ich, für jedes «hätte ich»,
jedes Mal nur 50 Cent gekricht,
wär ich ein reicher Mann
der sich’s leisten kann
auf den ganzen Scheiss
zu scheissen man!
Aus "Alles ist im Arsch" von Jan Delay feat Udo Lindenberg, Mercedes Dance, 2006. zu kaufen im Itunes muiscstore oder im Fachhandel

Sonntag, August 13, 2006

Experiment

Hey Leutz, vor kurzer Zeit las ich auf Spiegel.de ein Bericht über die Straith Edge, kein Plan ob man die so schreibt item, dass sind so krasse welche nichts trinken (Getränke mit Alkohol sind gemeint), nichts rauchen, kein Fleisch essen und auch sonst nichts tun was ihnen schadet. Das hat mir noch so recht imponiert, da ich das als Rebelion gegen die Gesellschaft ansehe. Ich möchte nicht so leben, aber meinen Respekt haben sie.

Jetzt habe ich mir gedacht, ich könnte doch auch mal ein bisschen gesund leben. (oder jedenfalls gesünder) Und so werde ich vom 25. August bis zu den Herbstferien am 24. September ein Experiment durchführen. Nämlich werde ich kein Alkohol, kein Tabak (tu ich zwar eh nicht), und kein Fast Food konsumieren. Einfach so mal zum schauen was es an mir auslöst und noch viel interessanter, wie regaiert mein Umfeld. Wird interssant.

Sie, verehrter Leser, sind herzlich eingeladen meinem Expreiment beizuwohnen und mitzumachen. Bitte als Bestätigung einfach ein Comment schreibe :-).

Euer rupeli.

Freitag, August 04, 2006

ich neide also bin ich!

«Wir leben in nicht in einer Eidgenossenschaft. Nein wir leben in einer Neidgenossenschaft». Vor Jahren las ich diesen Satz im Bund in einem Interview mit Murat Yakin. Eingentlich hat er sehr starch Recht.

Hier in der Schweiz ist das fast wie eine Volkskrankheit. Jeder schaut was der Andere hat undsoweiter. Der ganze Umgang mit Reichtum und Geld ist so verkrampft. Die Chefsaläre werden lächerlich angeprangert...

In der Letzten Zeit versuchte ich mich etwas von dem zu lösen. JA ich mag es den Gymnasiasten gönnen wenn sie 15 Wochen Ferien haben. Ich hätte ja auch Gymeler werden können. Genau, jeder hat es selbst in der Hand und darum ist neidisch sein und motzen fehl am Platz.

Dienstag, August 01, 2006

Lösung in sicht!

Auf unserer Reise durch Nordeuropa haben wir eine mögliche Lösung für das Röstigraben-Problem gefunden. Der Röstigraben wäre ja eigentlich keine schlechte Idee, doch sikert immer noch zu viel von der französischen Sprache in die wahre Schweiz.

In Berlin sind wir nun aber auf die perfekte Lösung gestossen:


(Mit diesem Beitrag wollen wir niemanden angreifen oder so, ist halt mein niveauloser humor)